Wir schreiben das Jahr 2019 und ganz Essen versinkt im Müll. Ganz Essen? Nein. Zwei unbeugsame Kämpfer für eine saubere Umwelt sind im Stadtteil Altenessen unterwegs und sammeln Müll ein. Für Sie, für Dich, für mich.
Doris Horsthemke und Sebastian Schneider sind dieses Mal leider nur zu Zweit unterwegs. In Altenessen trifft sich die WasteWalk-Gruppe alle vier Wochen. Mal sind es 30 Bürger und dieses Mal eben nur die Beiden. Was Sie aber nicht davon abhält für den guten Zweck sich auf den Weg zu machen. Chapeau! Und so sammelten die Beiden einen kompletten Müllsack zusammen. Dafür vielen Dank. Im kommenden Monat sind es sicher mehr Bürger die dabei sind.
Du bist doch auch dabei? Wir starten wieder am 11.05.2019 um 14:00 Uhr und treffen uns an der Schonnefeldstrasse 78.
Das Stadtgezwitscher#07 im Fachgeschäft für Stadtwandel… WasteWalk war dabei. Ich durfte einen kurzen Vortrag über die Initiative halten und für weitere Mitmacher werben. Vorneweg… Es hat großen Spaß gemacht in dieser tollen Atmosphäre dabei gewesen zu sein. Die vielen Nachfragen haben das enorme Interesse gezeigt. Und auch nach den Vorträgen wurde weiter über das Wie und das Wann mit mir gesprochen. Nur das Ob wurde nicht in Frage gestellt. So habe ich viele neue Kontakte geknüpft und neue Initiativen angestossen. Mindestens zwei neue Gruppen haben sich quasi an diesem Abend gebildet. Im Sinne meines Leitspruchs „Machen ist wie wollen. Nur krasser!“ ist der Funke übergesprungen. WasteWalk. Mutmacher, Möglichmacher, Mitmacher!
Etwas aufgeregt bin ich schon…Heute halte ich einen Kurzvortrag über #WasteWalk im #FachgeschäftfürStadtwandel (Gemarkenstraße 72, 45147 Essen). Beim #Stadtgezwitscher werden lokale Initiativen und Projekte vorgestellt. Es ist die siebte Ausgabe der Veranstaltungsreihe. Der Einlass ist ab 18:00 Uhr und Start um 19:00 Uhr. Kommst Du auch?
Gestern haben wir im Rathaus lange über das Thema Mobilität diskutiert. Freundlicherweise waren ein Herr vom Verkehrsministerium und ein Herr der Ruhrbahn zugegen. Zunächst haben wir über deren Impulsvorträge zu manchen Details wichtige Information bekommen. Als Fazit aus dem Abend nehme ich mit, hier sind noch dicke Bretter zu bohren. Der Mobilitätswandel verlangt noch viele kleine Schritte. Und ganz wichtig… Der Mobilitätswandel verlangt auch mutige Schritte und Entscheidungen. Dieser Wandel wird nicht ohne Verzicht funktionieren. Verzicht auf lieb gewonnenen Gewohnheiten. Verzicht auf bequeme Lösungen. Verzicht auf eingefahrene Strukturen. #wastewalk #unsereerde #nurfuenfminuten #oneworld
Gestern, also am Samstag dem 16.03.2019, gab es kein Halten mehr. Ich war völlig verblüfft, wie viele Schüler und Anwohner sich einfanden. Initiiert hatten das der freischaffende Fotograf Dieter Kunst und Tristan Becker (Lehrer am Gymnasium an der Wolfskuhle). Teilnehmer quasi jeden Alters packten engagiert an und in kürzester Zeit waren sechs Mülltüten gefüllt. Morgen am Montag geht es mit dem Schlauchboot noch aufs Wasser, also auf den Ententeich. Unter Anderem ein Bürostuhl wartet darauf, aus dem See „gerettet“ zu werden. 😉💚
Unter Einsatz meiner persönlichen Unversehrtheit produziere ich notwendige Ersatzteile für den gleich stattfindenden WasteWalk in Altenessen. Euer wastewalking Marcus.
Könnten die Meeresbewohner mit uns kommunizieren, so würde wohl die grundlegende Botschaft aussehen. Ein Themenwagen des Mülheimer Karnevalszuges hat sich mit der Vermüllung der Weltmeere auseinandergesetzt. In kleinen Schritten aber immer deutlicher erkennt unsere Gesellschaft, das Ignoranz und Missachtung unserer Umwelt ein Ende finden müssen. Danke an Willi Heimann für die Bilder.
Du hälst Dich gern in der Natur auf, gehst gern spazieren und willst noch was Gutes tun?! Prima!!! Dann auf auf…. Melde Dich bei uns. wastewalk01@gmail.com. Wir freuen uns auf Dich. Und die Kröten, Lurche und Frösche auch 🙂
Am Samstag wurde der Krötenzaun von Freiwilligen errichtet Aber damit ist es nicht getan. Der Zaun muss regelmäßig und ständig betreut werden. Denn zusätzlich werden die Tiere dort von der Strasse gesammelt, wo leider kein Zaun gebaut werden kann.
Doro Keuter hat ne schöne Erklärung dazu geschrieben „hier mal generelle Infos: es gibt 2 Bereiche wo wir Helfer benötigen. Oben Niederweniger Str./Ecke Deile und hinunter bis zur letzten Koppel vom Paashof. Das ist der obere Bereich der Deile. Dann ganz unten in der Deile, von der Nierenhofer kommend bis zur 1. Kurve etwa. Wir machen genaue Pläne, wer zu welcher Uhrzeit sammelt – es muss garantiert sein, dass dann Jemand vor Ort ist. Deshalb geht das nicht nach dem Motto: hier habt ihr Ort und gute Zeiten, wäre schon wenn Jemand kommt. Ich brauche also von den Helfern immer ganz klare Angaben, wann sie helfen. Wichtige Uhrzeiten sind morgens zwischen 6 und 7 Uhr, dann abends eine Frührunde (20- 21 Uhr) und eine Spätrunde (22- 23 Uhr oder später wer mag). Helfer sagen dann z.B.: ich kann Mo- Mi die 20 Uhr Runde untere Deile übernehmen. Und so planen wir dann. Ihr habt einen Eimer dabei, Taschenlampe und Warnweste. Wer mag zieht Einmalhandschuhe an. Und dann sucht ihr die Strasse und die Wegeränder ab. Findet ihr ein Tier, das in Richtung Paashof will, dann setzt ihr es händisch in euren Eimer. Ein feuchtes Tuch auf dem Eimer verhindert, dass Frösche/ Kröten rausklettern. Es geht also darum, den Kröten in Laufrichtung über die Strasse zu helfen. Oben wo wir einen Krötenzaun stehen haben werden am Ende der Runde die Zäune und Eimer kontrolliert. Die Tiere werden auch dort eingesammelt und über die Strasse getragen. Tote Tiere entfernen wir auch von der Strasse (an den Rand legen). Wir zählen nämlich alle Funde. Die Zahlen werden nachher ausgewertet. Und wer ein Tier findet, das bereits auf dem Rückweg ist: dem helfen wir natürlich auch über die Strasse 😉 gut wäre, wenn sich Neulinge einmal den Sammlern anschließen, damit man alles vor Ort erklären kann (woher genau kommen die Amphibien und wo wollen sie hin etc)“
Also wer noch helfen mag ist herzlich willkommen. Natürlich werden auch anders wo immer Helfer gesucht. Da kann man sich dann gern direkt an den NaBu wenden.
Abgesehen davon, dass diese Aktion Leben rettet, macht es auch noch wirklich Spass. Gern kann man die Runden auch zu Zweit laufen.
Traut sich Hamburg wirklich? Es wäre ein Projekt mit Strahlkraft. Mindestens drei Monate lang soll das Rathausquartier im kommenden Sommer auto- und Lkw-frei sein. Mit beweglichen Blumenkübeln könnte man um 11 Uhr acht kleine Straßen des Viertels absperren (siehe Karte). Und sie dann um 23 Uhr wieder öffnen, damit der Lieferverkehr rollen kann. Ein Leuchtturmprojekt könnte das werden. Beispielhaft und vorbildlich. Ich würde mir wünschen, die Stadt Essen würde sich auch zu solch frischen Gedanken hinreißen lassen.
Die WasteWalker marschieren vorwärts! Wir werden immer mehr und das ist auch gut so. In vielen Essener Stadtteilen finden sich Bürger, die sich kümmern und an die Umwelt denken. Das nachstehende Bild zeigt Euch die für die nächsten Wochen fest vereinbarten Termine. Schaut mal bei Facebook auf die Seite WasteWalk. Dort findet Ihr die neuesten Informationen.